WWG  -  Wohn- und WirkensGemeinschaft

Der Begriff Wohn- und WirkensGemeinschaft (kurz: WWG) bezeichnet das gemeinsame Wohnen & Wirken (hier: "Arbeiten" bzw. Dienst tun mit gesellschaftlicher Relevanz) mehrerer unabhängiger, meist nicht verwandter Personen in einer Wohnung bzw. einem Haus oder Hof. Allgemeine Räume wie Badezimmer, Küchen, Kammern,… werden dabei gemeinsam genutzt. Nutzflächen wie z. B. Salons, Werkstätten, Seminarräume, Sport- und Erholungsflächen werden entsprechend gemeinsam bewirtschaftet bzw. betrieben. 

 

Wir wollen nicht einfach nur unsere Wohnkonzepte zusammenlegen, sondern unsere Art zu leben neu überdenken. Gemeinsames Wirken kann dabei sowohl hausintern, als auch extern geschehen. 

 

Neben personen- und leistungsgebundener Entlohnung verfügt eine WWG über einen Anteil an gemeinsam zu verwaltendem Ertrag - dem GemeinschaftsBudget. Dieses wird nach dem Konsens-Prinzip im Sinne aller (periodisch oder sukzessive) verwendet. 


 

Die WWG ist eine Weiterentwicklung der WG, anders als bei der Kommune mit politischem Anspruch oder der Landkommune mit Versorgungsanspruch, steht bei der WWG der gemeinschaftsbildende Prozess sowie Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung im Vordergrund.

Der gemeinschaftsbildende Prozess umfasst die fünf Grundthemen des Miteinanders: 

  • Ökonomie (Privateigentum, Gemeinschaftseigentum, Altwerden, …)
  • Ökologie (Nahrung, Nachhaltigkeit, Globalisierung, …)
  • Beziehung (Kinder, Sexualität, Verantwortung, Männlichkeit & Weiblichkeit, …)
  • Gesundheit (Heilkunde, Feelness, Sport, Nahrungsmedizin, …)
  • Spiritualität (Riten & Bräuche, postreligiöse Konstruktionen, Bewusstseinsarbeit, …)

Die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung spiegelt sich in den Projekten, also dem gemeinsamen Wirken, wider.

 

Die Weiterentwicklung der WWG ist die Gemilie