Satzung:  TRIAS - Berlin e. V.

Die künftigen Vereine des HOLON-Netzwerks bekommen alle den Erstnamen "TRIAS - " sowie einen Zusatz hinter dem Bindestrich, der auf eine Besonderheit seiner Entstehung hinweisen. Der erste Zusatz der ersten TRIAS lautet "Berlin". 

 

Präambel

Es ist das Ziel des Projektes in seiner Entwicklung öffentlich wahrgenommen zu werden, sodass die Grundidee Nachahmende finden kann.

Der TRIAS - Berlin e. V. besteht aus mindestens drei sich als Einheit empfindenden WWGs - dem StadtHAUS, LandSITZ und WerkHOF. Die TRIAS-Konstellationen bilden miteinander verbunden das HOLON-Netzwerk. Wir kommunizieren stets „Gesamtvision & Ziel“ in der Öffentlichkeit und setzen uns je nach vorhandenen Kapazitäten und Begabungen für die Umsetzung der Aufgabe ein.

 

Wir machen auf uns aufmerksam durch die gemeinsame Verwirklichung von in der Regel einer „Veranstaltung“ pro Woche in allen Standorten. Ebenso wachsen wir in unserem Bewusstsein sowie der sozialen Kompetenz durch regelmäßiges, nach innen gerichtetes Bearbeiten von sozialrelevanten Themen wie Kindererziehung, Bildung, Beziehungskonzepte, Sexualität, Spiritualität, Geld & Besitz, Gesundheit, Ernährung, u.v.m. Wir tun beides bevorzugt im Wochenrhythmus.

 

Da wir für eine größere Idee einstehen, die in ihrer Ganzheit wiedererkennbar sein soll, achten wir daher auf eine wiedererkennbare Erscheinung in allen Dingen. Ein CD bzw. eine CI entsteht.

Es ist uns wichtig, Besucher und Gäste an allen Standorten beherbergen zu können sowie Flächen für ein Wachstum der Kerngruppen vorzuhalten.

 

Wir wollen, soweit es uns möglich ist, alle gemeinsam die Fürsorge für die Kinder im Projekt übernehmen.

 

§1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

 

1. Die Organisation trägt den Namen TRIAS-Berlin. Diese wird nach der Eintragung den Zusatz e. V. tragen.

2. Die Organisation hat ihren Sitz in Berlin.

3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§2 Gemeinnütziger Zweck sowie Art seiner Verwirklichung

 

1. Zweck der Organisation ist die Förderung von:

 

a) Unterstützung hilfsbedürftiger Personen nach §53 Abs. 2 AO

b) Kunst und Kultur sowie des Sport

c) Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe

d) Internationale Gesinnung, Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens

 

2. Die Organisation verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Mittel der Organisation dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßige Vergütung bevorzugt werden.

 

3. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Initiierung und Unterstützung von:

 

a) Gründungen solidarischer Lebens- und WirkensGemeinschaften und Bildungsstätten für hilfsbedürftige Personen im Sinne von §53 Abs. 2 AO. Nachbarschaftshilfe, Hilfe zur Selbstversorgung, z. B. mit Energie und Lebensmitteln, sowie Aufbau und Festigung sozialer Netzwerke, sind einige der Vorhaben.

 

b) Regelmäßigen und besonderen Kulturprojekten bzw. -Veranstaltungen, die sich den Themen zeitgenössischer Tanz (insbesondere Tangoimprovisation) sowie Tanz im Sport (insbesondere Tango) sowie Sport im Kultur-Alltag widmen. Das gilt ebenso der Pflege und Weiterentwicklung friedensstiftender, zwischenmenschlicher Rituale und Umgangsformen.

 

c) Vortragsreihen sowie Bildungseinrichtungen im Bereich der Erwachsenenbildung, mit den Schwerpunkten Erziehung und berufliche Weiterbildung, sowie im Bereich der Studentenhilfe zur Übernahme von Bürgerverantwortung und Verinnerlichung basisdemokratischer Strukturen. 

 

d) Gemeinsamen Kultur- und Hilfsprojekten für förderfähige Personengruppen (im Sinne von §53 AO), mit internationaler Beteiligung, insbesondere mit unseren unmittelbaren und nahen Nachbarländern.

 

§ 3 Mitgliedschaft

 

1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden. Der Antrag auf Mitgliedschaft ist schriftlich an den Vorstand des Vereins zu richten. Dieser entscheidet im Konsens über die Aufnahme des Antragstellers. 

 

Die Mitgliedschaft ist bis zur Bestätigung durch die Mitgliederversammlung vorläufig. Weiteres regelt die Geschäftsordnung. 

   

2. Die Höhe des Mitgliedsbeitrags wird von der ordentlichen Mitgliederversammlung für das jeweils laufende Jahr bestimmt. Wird kein Beschluss zum Mitgliedsbeitrag gefasst, gilt die Höhe des Mitgliedsbeitrags des Vorjahres weiter für das laufende Jahr. 

   

3. Die Mitgliedschaft erlischt mit dem Austritt, Ausschluss oder Tod.

 

4. Der selbsterklärte Austritt eines Vereinsmitglieds gilt mit sofortiger Wirkung und ist schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären. Der Austritt berührt nicht anderweitige Vertragsverpflichtungen wie z. B. Verträge über Nutzung von Räumen.

 

5. Der Vorstand oder die Mitgliederversammlung kann ein Mitglied aus wichtigem Grund aus dem Verein ausschließen. Der Ausschluss gilt vorläufig mit sofortiger Wirkung und muss schriftlich erfolgen. 

a) Soweit der Ausschluss durch den Vorstand vorgenommen wurde, kann die Mitgliederversammlung den Ausschluss auf Antrag des Betroffenen aufheben. Der Betroffene muss den Antrag auf Überprüfung innerhalb eines Monats nach Zustellung des Ausschlussbeschlusses schriftlich beim Vorstand des Vereins stellen. 

 

b) Bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung ruhen die Mitgliedschaftsrechte. 

 

c) Wichtige Gründe sind insbesondere: 

  • grobe Verstöße gegen die Vereinssatzung sowie die Interessen des Vereins 
  • ein mehr als dreimonatiger Beitragsrückstand
  • Nichterfüllung anderweitiger vereinsrelevanter Verträge

   

§4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

1. Alle Mitglieder haben ein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung. 

2. Alle Mitglieder mit einer einjährigen Mitgliedschaft können zum Vorstand kandidieren. 

3. Ergeben sich aus den in diesem Paragraph oben genannten Personen zu wenige Vorstandskandidaturen, so dürfen im zweiten Gang alle Mitglieder mit einer mindestens achtwöchigen Mitgliedschaft zum Vorstand kandidieren. 

 

§5 Organe der Organisation

 

Die Organe sind:

1. Vorstand

2. Mitgliederversammlung

 

§6 Der Vorstand

 

1. Der Vorstand besteht aus drei bis sechs Vorstandsmitgliedern. 

 

2. Die Organisation wird gerichtlich und außergerichtlich durch mindestens zwei Mitglieder des Vorstands vertreten. 

 

3. Der Vorstand führt die Geschäfte ehrenamtlich. Er gibt sich eine Geschäftsordnung, die von der Mitgliederversammlung genehmigt wird. 

 

4. Der Vorstand kann bei Bedarf einen Geschäftsführerposten vergeben. 

Das Angebot wird zuerst allen Mitgliedern bzw. Vorständen unterbreitet. 

 

§7 Amtsdauer des Vorstands

 

1. Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von sieben Jahren gewählt. Der alte Vorstand bleibt jedoch im Amt, bis ein neuer gewählt wird. 

 

2. Eine Wiederwahl des Vorstands ist möglich.

 

3. Ein vorzeitiger Rücktritt einzelner Vorstandsmitglieder ist außerordentlich zum Ende eines Kalenderjahres mit sechsmonatiger Kündigungsfrist möglich. Bei Bedarf wählt der Vorstand eine Ersatzperson für die Restdauer der Amtszeit.

 

4. Ein Vorstandsmitglied kann durch einen Misstrauensantrag vor der Mitgliederversammlung außerordentlich abgewählt werden. 

 

§8 Beschlussfassung des Vorstands

 

1. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Sitzungen. Diese finden regelmäßig statt. Eine gesonderte Ladung zu den Sitzungen erfolgt nicht. Änderungen der Termine müssen rechtzeitig allen Vorstandsmitgliedern mitgeteilt werden.

 

2. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sind, wobei wichtige Beschlüsse mit einer einwöchigen Frist angekündigt werden müssen.  

 

3. Der Vorstand entscheidet einstimmig. 

 

§9 Mitgliederversammlung

 

1. Die Hauptmitgliederversammlung findet einmal jährlich im letzten Quartal statt. Drei weitere Quartals-Versammlungen finden zusätzlich statt. Sie werden vom Vorstand einberufen. 

 

2. Die Mitglieder sind unter Bekanntgabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen schriftlich einzuladen. 

 

3. Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Dies gilt, wenn alle Vorstandsmitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe dies schriftlich verlangen. In diesem Fall sind die Mitglieder unter Einhaltung einer Frist von mindestens einer Woche einzuladen. 

 

4. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte aller Mitglieder anwesend ist. Bei Satzungsänderungen oder der Auflösung der Organisation ist eine Anwesenheit von Zweidrittel aller Mitglieder sowie des gesamten Vorstands notwendig.

Bei Beschlussunfähigkeit muss der Vorstand binnen zwei Wochen eine zweite Versammlung mit derselben Tagesordnung einberufen. Diese ist dann ohne Rücksicht auf die Zahl der Mitglieder beschlussfähig. Auf die besondere Beschlussfähigkeit ist in der Einladung hinzuweisen. 

 

§10 Aufgaben der Mitgliederversammlung

 

1. Wahl des Vorstands. 

  

2. Entgegennahme des Jahres- und Kassenberichtes des Vorstands sowie seine Entlastung bei der Jahreshauptversammlung.

 

3. Abwahl des Vorstands auf Antrag. Es bedarf mindestens 10 Prozent der Stimmen aller Mitglieder für ein Misstrauensvotum. 

 

4. Stellen der jährlichen Vertrauensfrage an den Vorstand bei der Jahreshauptversammlung. 

 

5. Beschlussfassung über Satzungsänderungen. 

 

6. Beschlussfassung über vom Vorstand oder Mitgliedern unterbreitete Anträge. 

 

7. Beschlussfassung über die Auflösung der Organisation. 

 

§11 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

 

1. Den Vorsitz der Versammlung führt ein vorab bestimmtes Mitglied. Zugleich wird der Schriftführer bestimmt.

 

2. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse im Konsens. Nur Anwesende stimmen ab.

Es steht jedem frei, die Sitzung vor einer Abstimmung zu verlassen. 

 

3. Die Beschlussfassung erfolgt durch offene Abstimmung. 

 

4. Erreicht die Abstimmung im ersten Wahlgang nicht den Konsens, so kann vom Antragsteller eine offene Debatte zum Thema gewünscht werden. Anschließend wird neu abgestimmt. Ist der zweite Durchgang ebenso erfolglos, so kann vom Antragsteller die Bildung einer Arbeitsgruppe aus mindestens drei Personen gewünscht werden, welche das Thema untersucht und vor einer späteren Abstimmung präsentiert. Der Abstimmungstermin ist sogleich festzusetzen und sofort eine außerordentliche Mitgliederversammlung bekannt zu geben. Die Mindestbeteiligung an dieser außerordentlichen Mitgliederversammlung beträgt ein Drittel aller Mitglieder. Wird diese nicht erreicht bzw. ist auch der dritte Abstimmungsvorgang erfolglos, so wird das Thema vertagt und darf erst nach Ablauf eines weiteren Jahres zur Wiedervorlage erscheinen. 

 

5. Die Mitglieder stimmen mit Ja oder Nein. Ist ein Mitglied unentschlossen, so kann es den Raum für die Abstimmungszeit verlassen und gilt als nicht anwesend. Die Beschlussfähigkeit wird nach jedem Verlassen der Mitglieder neu geprüft. 

  

§12 Beurkundung von Beschlüssen und Niederschriften

 

Über die Beschlüsse des Vorstands und der Mitgliederversammlung sind Protokolle zu verfassen, die vom jeweiligen Leiter der Sitzung und dem jeweiligen Schriftführer zu unterzeichnen sind. 

 

§13 Organisationsvermögen

 

1. Das Vermögen der Organisation darf nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. 

 

2. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile bzw. andere Zuwendungen, allein aufgrund ihrer Mitgliedschaft in der Organisation. 

 

3. Die Mitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden oder Ausschluss bzw. bei Auflösung der Organisation keine Anteile des Organisationsvermögens. Sacheinlagen bzw. Spenden können nicht zurückgefordert werden. 

 

4. Etwaige Überschüsse der Organisation werden für die praktische Förderung der satzungsmäßigen Zwecke verwendet. 

 

§14 Organisationsauflösung

 

1. Die Auflösung der Organisation erfolgt auf Beschluss der Mitgliederversammlung durch eine Dreiviertel Mehrheit. Für die Auflösung ernennt die Versammlung drei Liquidatoren.

 

2. Bei Auflösung der Organisation bzw. Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen an eine juristische Person des Öffentlichen Rechts oder an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für Förderung von hilfsbedürftigen Personen im Sinne von §53 Absatz 2 AO. 

 

 

Stand: 25.06.2016

Stand: 03.09.2016