DOKUMENTATION    

08.09.2016  

Mal wieder alle zusammen!

Bei Pia & Sebastian + deren Jamal zum Grillen. Die Drei sind zusammen mit Michi & Christian + deren Marie & Moritz die sieben neuen Zugänge im Projekt. Damit zählen wir aktuell:

11 Erwachsene und 5 Kinder. 



Zwischen den ersichtlichen Vergnüglichkeiten arbeiteten wir auch weiterhin an der Satzung und deren Gemeinnützigkeitsfähigkeit (das Finanzamt hat uns dahingehend Hausaufgaben aufgetan), als auch am Wasserstandort. 

 

Und natürlich war die "Freibeuter" das Hauptthema. Wie es scheint sind inzwischen sieben Erwachsene mit drei Kindern bereit, den Schritt aufs Wasser zu tun. 

21.08.2016 

Wir ziehen aufs Wasser!

Was sich schon länger abzeichnete, hat heute eine Entscheidung erfahren. Der nächste Schritt nach der kleinen WWG in der Birkbuschstraße 12 ist gar ein Sprung


Im Frühjahr/Sommer 2017 werden wir auf ein Hausboot ziehen und die Gemeinschaft erweitern. Heute haben fünf Erwachsene mit zwei Kindern beschlossen, ein Kaufangebot für das Jugendfreizeitschiff "Freibeuter" abzugeben. Die Finanzierung scheint mit Eigenmitteln, Bürgschaften sowie einem Bankkredit realistisch. 

Das öffentliche Angebot wird bis zum 31. August 2016 offiziell eingereicht werden. 

25.06.2016 

Es ist soweit!

Die Satzung ist fertig. Dank Klimagerät konnten wir die Hitzewelle des heutigen Tages gut überstehen. 

 

Nächsten Freitag werden dann die Ämter vergeben und es geht zur offiziellen Gründung. 

 


18.06.2016

Es geht in die Tiefe. Der Entwurf der Satzung stand zur ersten gemeinsamen Diskussion und schluckte sogleich die gesamte Zeit des Treffens, sodass die Tagesordnung mehr oder minder symbolisch auf dem Flipchart geschrieben blieb.

 

Die Präambel sowie die Paragraphen 1 und 2 konnten nach Änderungen abgenickt werden. Das bedeutet, dass die gemeinnützigen Zwecke sowie die Art ihrer Verwirklichung Einigung erzielten. 

 

Eine wichtige Änderung: 

Wir beschlossen, den Verein über die Grenzen der WWG-1 Berlin auf die gesamte erste TRIAS auszuweiten. Schlussendlich sollen sich die drei TRIAS-Standorte stets als eine Einheit begreifen. So war es mehr als schlüssig, dass sein Name nun lautet:

 

TRIAS e.V. 

Wohn- und WirkensGemeinschaften in Berlin & Brandenburg

 

 

Tagesordnung


Das nächste Treffen ist für kommenden Samstag, 25. Juni von 12 bis 15 Uhr geplant. Aktuell diskutieren wir das Thema Mitgliedschaft und damit zusammenhängende Konsens-Entscheidung sowie im weiteren Verlauf die Gremien des Vereins. 

 

Eine unvollendete Diskussion flammte über das Gremium "Aufsichtsrat" auf. Hier entstand Verwirrung über seine  Bedeutung.  

Geht bis Samstag bitte in Euch, ob es hierbei um den Namen des Gremiums geht oder um seine Inhalte und seine Aufgaben, was wir hier diskutieren. 

30.04.2016

Ein erstes Regel-Treffen fand wieder in Berlin statt. Fürs Erste beschlossen wir, uns samstags 14tägig ab dem 21.05.2016 von 12 bis 16 Uhr zu treffen und das mit Kindern und Hunden. 

Die Gründung eines Gemeinnützigkeits-tauglichen Vereins als nächster Verbindlichkeitsschritt der Entstehung unserer WWG-1B ist beschlossen. Bis zum nächsten Treffen liegt eine beschlussfähige Satzung vor, die wir dann endgültig abnicken und zeitnah den Verein gründen. 

Wir testen die Schaffung von Outputs im "Umlaufverfahren" am Beispiel unseres aktuellen Selbstverständnisses zum Thema "Rauchen in der Gemeinschaft".

 

Einig sind wir uns auch darüber geworden, dass unser Zuhause möglichst ein solitäres Gebäude werden sollte. Ob Bestand oder Neuerrichtung braucht es mindestens 1000qm Grundfläche und 150 bis 200qm Fläche für Veranstaltungsraum. Zwei, drei greifbare Vorschläge lagen bereits auf dem Tisch. 

Unsere Männer kreieren Soßen für das obligatorische Pasta-Essen.

Unser TRIAS-Flyer im Entwurf


 

Die Standort-Findung ist jetzt unser Hauptthema. Da geben wir Vollgas. Denn allen ist es klar: Die Gemeinschaftserfahrung beginnt erst mit dem Zusammenlegen der Lebensmittelpunkte. Erst das ist wirklich echt! 

15. - 17.04.2016

Die Wahl des Wochenendes fiel auf den Standort Tornow am Wentowsee. Dieser Ort hat das Zeug, der LandSITZ der ersten TRIAS zu werden. Im nahegelegenen Zehdenick befinden sich zwei recht große Gewerbehallen, die sich ebenso für den ersten WerkHOF eignen würden - zumal diese auch eine Notunterkunft beinhalten. Beide Standorte sind in einer Hand und möchten in Gemeinschaftsbesitz z. B. einer Stiftung oder Genossenschaft überführt werden.

 

Auf dem Gelände konnten wir sehr vielfältig unterkommen. Von einem kleinen Zeltlager oder Auto-Camping, über eine Baubude, bis hin zum luxuriösen Kaminzimmer mit Fußbodenheizung - jedem nach seiner Fasson.  

 

Ein gesunder Mix aus Arbeitsblöcken und Zeit für Begegnung und Verweilen sowie die Grillabende am großen Lagerfeuer sorgten für ein spürbar wahrnehmbares Gemeinschaftsgefühl. 

 

Fazit:

Wir rückten deutlich zusammen. Die Themen, die wir bearbeiteten, zeigten uns, dass wir kompatibel sind oder es werden können. Sympathien entstanden, auch erste kleine Konflikte wurden überwunden. Alles in allem fühlte es sich an, wie ein Stück Leben, für das wir bereit sind, etwas zu tun. 

In zwei Wochen geht es weiter. 


01.04.2016

Aus dem (April-)Scherz wurde Ernst. Am 13.03.2016 trafen sich die WWG-Darlings zum ersten gemeinsamen Beschnuppern. Es war der Klassiker. Wir stellten uns vor, kochten zusammen, aßen, bespaßten die Kinder auf dem nahegelegenen Spielplatz, machten die eine oder andere Hunderunde zum Teltower Kanal. Es war ein gemütlicher Tag, der so peu à peu auslief. Alles schien, als würden wir uns schon lange kennen. 

 

Wir waren alle "speziell", alle irgendwie etwas eigen in ihrem normalen sozialen Umfeld. Und plötzlich war man unter "Seinesgleichen" ;-). Am 01.04.2016 dann das zweite Treffen. Wer hätte gedacht, dass alle wiederkommen - na fast alle. Eine Einbuße hatten wir dann doch zu verzeichnen. 

9 tapfere Gemeinschaftssuchende mit Pioniergeist saßen um ein Flipchart zu ihrem ersten Arbeitstreffen. Wir verabschiedeten die Basis-Einigung und planten das erste gemeinsame Wochenende außerhalb Berlins. So wagemutig waren wir bereits. 

bis 13.03.2016

Die gesamte Entwicklung der WWG- 1B basiert auf einem Experiment der zeitlichen Optimierung des Gemeinschaftsbildungsprozesses. 

Anstatt der üblichen 2 bis 4 Jahre, die eine Projektgruppe braucht, um sich zu konstitutionalisieren, sollten in unserem Fall bereits innerhalb von 6 Monaten die ersten Lebensmittelpunkte der Akteure zusammengelegt werden. 

 

Das innovative Vorgehen war die gruppenunabhängige, persönliche Bindung an die Projektidee sowie die Initiatoren. Dies geschah in folgenden zwei bis drei Schritten:

1.

Die einzelnen Interessierten organisierten ein Lang-Meeting mit Sanna und Markus, bei dem möglichst professionell der WWG-Gedanke, die TRIAS-Konstruktion und das HOLON-Netzwerk vermittelt wurden. Das gemeinsame Wirken nach außen wurde ebenso beleuchtet, wie das interne Wachstum durch regelmäßiges Bearbeiten der Hauptthemen des Menschseins. Der gesellschaftliche Auftrag der Gesamtbewegung des HOLON-Netzwerks sowie der Wunsch, zumindest aber die Möglichkeit einer Entwicklung, hin zur Gemilie wurden thematisiert.

Das TRIAS-Symbol


2.

Bei einem zweiten Treffen verbrachten wir dann einen halben Tag zusammen, kochten gemeinsam, aßen, gingen spazieren. Manche gingen nach drei Stunden bereits, andere blieben gleich drei Tage. 

Und wenn es ein gemeinsames Projekt-Thema gab, das über die WWG hinausging, trafen wir uns auch ein weiteres Mal. Häufig auch bei den Interessierten Zuhause. 

Als alle das durchhatten, blieben von rund 3000 kontaktierten Menschen insgesamt 10 Erwachsene + Kinder und Haustiere am Ball. Eine WWG + TRIAS + HOLON-Netzwerk ist einfach eine Nummer komplexer, als lediglich eine "coole Hausgemeinschaft".